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Luxuszahlungen, eingefrorene Gelder: 30.000 $ für eine Designer-Marke gerettet

Firma

Produkt

Unternehmensstand

Zahlungsdienstleister

Beauline Beauty

Mode

Aktive Verkäufe, moderates Volumen

Stripe

Herausforderung

Der Kunde betrieb einen Online-Store für hochwertige, einzigartige Produkte mit geringem Transaktionsvolumen, aber einem hohen durchschnittlichen Bestellwert (AOV) zwischen 5.000 und 30.000 $.
Obwohl dieses Modell profitabel war, passte es nicht zu Stripes standardisiertem Risikoprofil.

Nach der Verarbeitung einer Transaktion über 30.000 $ fror Stripe das Konto ein und hielt die Gelder zurück – trotz vorheriger mündlicher Zusicherung des Support-Teams, dass die Transaktion genehmigt sei.
Die Lage eskalierte schnell zu einer Liquiditätskrise, ohne klaren Weg zur Lösung.

Unsere erste Analyse identifizierte mehrere Faktoren, die dazu beitrugen:

  • Auf der Website fehlten wichtige Compliance-Elemente, wie Rückerstattungs-, Versand- und Datenschutzrichtlinien

  • Es wurden keine formalen Geschäftsunterlagen oder eine Risikobewertung an Stripe übermittelt

  • Das Hochpreis-Transaktionsmuster passte nicht zu Stripes bevorzugtem Händlerprofil

  • Eine Überabhängigkeit von nur einem Zahlungsanbieter

Unser Ansatz

Wir entwickelten einen gezielten Maßnahmenplan, um sowohl die Compliance-Schwächen als auch die Fehlausrichtung mit dem Zahlungsanbieter zu beheben – und sicherzustellen, dass die Infrastruktur des Kunden für hochpreisige Transaktionen langfristig geeignet ist.

Wesentliche Maßnahmen:

1. Compliance-Überarbeitung

Die Website des Kunden wurde umfassend neu aufgebaut und aktualisiert, um branchenüblichen Anforderungen zu entsprechen – einschließlich aller rechtlich erforderlichen Richtlinien, Trust-Elemente und operativen Policies.

2. Geschäftsdokumentation

Wir erstellten einen maßgeschneiderten Businessplan sowie eine Risk Narrative, die Transaktionsabläufe, Lieferantenbeziehungen, Fulfillment-Zeitleisten und Umsatzprognosen klar darstellten.

3. Processor-Realignment

Die überarbeiteten Unterlagen wurden sowohl bei Stripe eingereicht als auch genutzt, um den Kunden parallel bei einem für hochpreisige, niedrigvolumige Modelle besser geeigneten Zahlungsanbieter zu integrieren.

4. Diversifizierungsstrategie

Wir empfahlen und implementierten eine Multi-Processor-Struktur, um das Risiko von Kontosperrungen zu minimieren und die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter zu reduzieren.

Ergebnis

  • Gelder erfolgreich von Stripe freigegeben

  • Neuer Zahlungsanbieter mit Bedingungen, die für hochpreisige Verkäufe geeignet sind

  • Website nun vollständig regelkonform mit den Anforderungen von Zahlungsanbietern und Kartennetzwerken

  • Operatives Risiko reduziert durch Diversifizierung der Plattformen

  • Stärkeres Händlerprofil über alle Zahlungsbeziehungen hinweg präsentiert

  • Dieser Fall zeigt, wie Fehlausrichtungen mit Plattformen und übersehene Compliance-Details selbst gut funktionierende Geschäftsmodelle ins Wanken bringen können.

Durch die Schließung sowohl struktureller als auch strategischer Lücken konnten wir dem Kunden den Zugang zu seinen Geldern zurückgeben und eine skalierbare, nachhaltige Payment-Infrastruktur aufbauen.

Nachweislicher Erfolg

Hier findest du Screenshots aus der tatsächlichen Kommunikation mit Stripe und unserem Kunden – sie zeigen den Freigabeprozess der Gelder in Echtzeit.

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