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Wie Bamtoo sein PayPal-Konto entsperrte und die Zahlungsgebühren deutlich senkte

Firma

Produkt

Wachstumsphase

Zahlungsdienstleister

Bamtoo

nachhaltige Zahnpflegeartikel

starkes Wachstum

Klarna, PayPal

Herrausforderung

Bamtoo ist ein deutsches Startup, das Zahnpflege neu denkt: natürliche Rohstoffe treffen auf moderne Technik. Das Unternehmen verkauft nachhaltige Zahnpflegeartikel online und wächst schnell. Doch Anfang November 2025 stand das Business plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: PayPal sperrte ohne Vorwarnung das Konto. Für einen Online-Shop, dessen Kunden zu über 60 Prozent mit PayPal bezahlen, war das ein echter Schock.

Die Situation war kritisch: PayPal war gesperrt, und das ausgerechnet kurz vor Black Friday und Cyber Monday, den umsatzstärksten Tagen des Jahres. Die Checkout-Conversion-Rate (CVR) brach sofort um 10 bis 20 Prozent ein. Kunden, die mit PayPal zahlen wollten, sprangen ab oder wechselten zu anderen Zahlungsmethoden wie Klarna über Mollie, was deutlich höhere Gebühren verursachte.

Das Team von Bamtoo versuchte zunächst, das Problem selbst zu lösen. Sie schrieben PayPal an, erhielten aber nur Standardantworten. Es war nahezu unmöglich, die richtigen Ansprechpartner zu erreichen oder konkrete Informationen zur Sperrung zu bekommen. Die Unsicherheit und der Druck wuchsen täglich.

Unser Ansatz

Ohne PayPal drohte das Wachstum von Bamtoo ins Stocken zu geraten. Die Conversion-Rate sank spürbar, was Umsätze im mehrfach sechsstelligen Bereich kostete. Gleichzeitig stiegen die Zahlungsgebühren, weil Kunden auf teurere Alternativen auswichen.

Die emotionale Belastung für das Team war enorm. Ohne Lösung wäre eine Skalierung auf achtstellige Jahresumsätze unmöglich gewesen. Jeden Tag gingen tausende Euro verloren, die besser hätten investiert werden können. Die Planlosigkeit und das Gefühl, allein gegen einen übermächtigen Zahlungsanbieter zu kämpfen, lähmten das gesamte Unternehmen.

Auf Empfehlung von IRON Media und aufgrund guter Bewertungen wandte sich Bamtoo an Compaytence. Bereits das Erstgespräch überzeugte durch Kompetenz und transparente Preise. Die Zusammenarbeit startete sofort mit einem strukturierten Kick-off-Call, in dem Bamtoo die Situation detailliert schilderte.

Compaytence ging systematisch vor: Zunächst wurde ein umfassendes Risk Assessment für PayPal erstellt. Das Team analysierte alle relevanten KPIs wie Chargeback- und Dispute-Raten sowie die Außenwirkung des Unternehmens anhand externer Bewertungen. Das Ergebnis: Weder die Kennzahlen noch die Reputation rechtfertigten die Sperrung.

Im nächsten Schritt kontaktierte Compaytence mehrere PayPal-Account-Manager und eskalierte den Fall intern. Diese direkten Kontakte ermöglichten tiefere Insights und brachten Bewegung in die Sache. Parallel wurden rechtliche Schritte vorbereitet, um den Druck zu erhöhen.

Gleichzeitig arbeitete Compaytence an Notfall-Alternativen, falls die Entsperrung scheitern sollte. Für den Fall der Fälle wurden Lösungen wie ein Entitätswechsel oder die Nutzung eines PayPal-Resellers ausgearbeitet.

Zusätzlich kümmerte sich Compaytence um die Optimierung der Zahlungsgebühren. Das Team verhandelte mit drei verschiedenen Payment-Providern und verglich die Angebote. Am Ende entschied sich Bamtoo für Mollie mit deutlich besseren Konditionen: Die Gebühren für Klarna sanken von 2,99 Prozent plus 0,35 Euro auf 2,69 Prozent plus 0,30 Euro pro Transaktion.

Ergebnis

Die Zusammenarbeit zahlte sich aus: PayPal entsperrte das Konto und erhöhte das monatliche Auszahlungslimit sogar von 160.000 Euro auf 400.000 Euro. Die Checkout-Conversion-Rate stieg im ersten vollen Monat nach der Reaktivierung um 35 Prozent, von 41,9 Prozent (ohne PayPal im Januar 2026) auf 56,87 Prozent. Das bedeutete Mehrumsätze im mehrfach sechsstelligen Bereich.

Die optimierten Zahlungskonditionen bei Mollie sparen Bamtoo dauerhaft mindestens 1.000 bis 2.000 Euro pro Monat, ohne dass das Team dafür zusätzlichen Aufwand hatte.

Darüber hinaus nahm Bamtoo wertvolle Learnings mit: Das Team weiß jetzt, wie man mit kritischen Situationen umgeht, wie man Zahlungsanbieter richtig anspricht und welche KPIs wirklich relevant sind. Das Bewusstsein für Compliance und potenzielle Risiken ist deutlich gestiegen.

Nachweislicher Erfolg

Unten findest du Screenshots aus der tatsächlichen Kommunikation mit Stripe und unserem Kunden – sie zeigen den Freigabeprozess der Gelder in Echtzeit.

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